Folgende Mitteilung erging an alle Bediensteten:
"Nach den geltenden Unfallverhütungsvorschriften „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ ist die Dienststelle verpflichtet, die nicht ortsfesten Betriebsmittel, wie Tischleuchten, Schreibsysteme, Kaffeemaschine pp. zu überprüfen.
Ein Mitarbeiter der XXX GmbH –Überbetrieblicher Sicherheits-, Umwelttechnischer und Arbeitsmedizinischer Dienst- wird die Überprüfung durchführen.
Ich bitte, um Ihr Verständnis.
Ihr Personalbüro"
++Da zeigen wir doch gerne Verständnis und entfernen alle nicht ortsfesten Betriebsmittel, die zur Grundausstattung des Beamten gehören!++
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Erlebnisse und Beobachtungen eines (West)Beamten, der in einer (Ost)Behörde arbeitet. Arbeiten darf...
16 April 2007
12 April 2007
Werbungskosten
Die alljährliche Steuererklärung wurden den Kollegen vom Finanzamt übermittelt. Nach einem Hinweis eines befreundeten Bloggers -ein Finanzfuchs der freien Wirtschaft- wurde das neu angeschaffte Laptop anteilsmäßig als Werbungsausgabe angesetzt. Der "Finanzfuchs" empfahl weiterhin, zur Begründung dieser dienstlich veranlassten Ausgabe, auf den Beamtenblog und dessen Erstellung hinzuweisen, sowie eine Offline-Version per CD-ROM beizulegen.
Mehr denn je darf man deshalb auf den diesjähigen Steuerbescheid gespannt sein, insbesondere auf die Erläuterungstextbausteine!
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Mehr denn je darf man deshalb auf den diesjähigen Steuerbescheid gespannt sein, insbesondere auf die Erläuterungstextbausteine!
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09 April 2007
04 April 2007
Störung
Auch die Behörde hat die Möglichkeiten der modernen Kommunikation entdeckt. Wie jedoch der E-Mail Verkehr in der Realität aussieht, zeigt die nachfolgende Mitteilung an die Bediensteten:
"Im vergangenen Monat sind auf Beschluss der Behördenleitung umfangreiche Änderungen am E-Mail-System vorgenommen worden. Diese dienten der Umstellung der teilweise noch verwendeten E-Mail-Domäne behoerde-xxx.de auf die neu zu verwendende E-Mail-Domain behoerde-yyy.de.
Nachdem nunmehr festgestellt werden musste, dass der Mailverkehr in allen betroffenen Behörden stark beeinträchtigt war (Mails sind nicht bzw. teilweise zugestellt worden), sind die vorgenommenen Änderungen nunmehr wieder rückgängig gemacht worden.
Für das Haus ergeben sich leider nach wie vor Mail-Probleme, deren Ursache zurzeit nicht geklärt werden kann.
Sollten Sie E-Mails versenden wollen, verwenden Sie bitte ab jetzt – bis auf weiteres - jeweils die bisherige Adresse (aus den Outlook-Adressbüchern; diese enden auf behoerde-xxx.de) sowie zusätzlich jeweils (bitte manuell bei CC… eingeben) die Adresse mit der Endung behoerde-yyy.de
Tests haben ergeben, dass zumindest die auf behoerde-xxx.de endende Mail den Empfänger erreicht; teilweise werden auch beide Mails zugestellt.
Teilweise erhalten Sie mehrere Unzustellbarkeitsnachrichten für eine E-Mail, obwohl die Mail u. U. dennoch ankommt.
Um jegliche Zweifel auszuräumen, empfehle ich – besonders bei dringenden und sehr wichtigen E-Mails – den beabsichtigten Empfänger telefonisch zu kontaktieren (ca. 15 Minuten nach Versand der betr. Mail), um sich den Empfang der E-Mail bestätigen zu lassen.
Die Behördenleitung sowie alle weiteren betroffenen Stellen arbeiten an der Lösung des Problems."
++Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen ab, der Beamte ist derzeit beschäftigt, eine E-Mail zu schreiben++
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"Im vergangenen Monat sind auf Beschluss der Behördenleitung umfangreiche Änderungen am E-Mail-System vorgenommen worden. Diese dienten der Umstellung der teilweise noch verwendeten E-Mail-Domäne behoerde-xxx.de auf die neu zu verwendende E-Mail-Domain behoerde-yyy.de.
Nachdem nunmehr festgestellt werden musste, dass der Mailverkehr in allen betroffenen Behörden stark beeinträchtigt war (Mails sind nicht bzw. teilweise zugestellt worden), sind die vorgenommenen Änderungen nunmehr wieder rückgängig gemacht worden.
Für das Haus ergeben sich leider nach wie vor Mail-Probleme, deren Ursache zurzeit nicht geklärt werden kann.
Sollten Sie E-Mails versenden wollen, verwenden Sie bitte ab jetzt – bis auf weiteres - jeweils die bisherige Adresse (aus den Outlook-Adressbüchern; diese enden auf behoerde-xxx.de) sowie zusätzlich jeweils (bitte manuell bei CC… eingeben) die Adresse mit der Endung behoerde-yyy.de
Tests haben ergeben, dass zumindest die auf behoerde-xxx.de endende Mail den Empfänger erreicht; teilweise werden auch beide Mails zugestellt.
Teilweise erhalten Sie mehrere Unzustellbarkeitsnachrichten für eine E-Mail, obwohl die Mail u. U. dennoch ankommt.
Um jegliche Zweifel auszuräumen, empfehle ich – besonders bei dringenden und sehr wichtigen E-Mails – den beabsichtigten Empfänger telefonisch zu kontaktieren (ca. 15 Minuten nach Versand der betr. Mail), um sich den Empfang der E-Mail bestätigen zu lassen.
Die Behördenleitung sowie alle weiteren betroffenen Stellen arbeiten an der Lösung des Problems."
++Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen ab, der Beamte ist derzeit beschäftigt, eine E-Mail zu schreiben++
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28 März 2007
Vermessung
Eine E-Mail erreichte die Bediensteten:
Ab der 16. Kalenderwoche werden innerhalb der Dienstzeit alle Räume in den Dienstgebäuden elektronisch vermessen.
Die Mitarbeiter des Landesbetriebes Bau benötigen für die Vermessung eines Dienstzimmers ca. 3 - 5 Minuten.
Ich bitte Sie, um Ihre Unterstützung, damit die Arbeiten kontinuierlich ablaufen können.
Ihr Personalbüro
Dies E-Mail sorgte unter den Bediensteten für höchste Unruhe, denn durch die moderne Messtechnik könnte sich möglicherweise ein Massenumzug innerhalb der Dienstgebäude ergeben, da der ordnungsgemäß vermessene Beamte nunmehr durch den Raumstandard für die Justizverwaltung bedroht ist!

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Ab der 16. Kalenderwoche werden innerhalb der Dienstzeit alle Räume in den Dienstgebäuden elektronisch vermessen.
Die Mitarbeiter des Landesbetriebes Bau benötigen für die Vermessung eines Dienstzimmers ca. 3 - 5 Minuten.
Ich bitte Sie, um Ihre Unterstützung, damit die Arbeiten kontinuierlich ablaufen können.
Ihr Personalbüro
Dies E-Mail sorgte unter den Bediensteten für höchste Unruhe, denn durch die moderne Messtechnik könnte sich möglicherweise ein Massenumzug innerhalb der Dienstgebäude ergeben, da der ordnungsgemäß vermessene Beamte nunmehr durch den Raumstandard für die Justizverwaltung bedroht ist!

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22 März 2007
Bahnfreizeit
Was begegnet dem Pendler nicht alles für Aktivitäten bei der Heimfahrt:
Hier der Musikprofessor, der leise summend, die neueste Komposition für seine Studenten kreiert...

Davor der Assistenzarzt, der von seinem eigenen Kernspintomographen träumt...

Er widmet sich voll und ganz den Problemen der Bürgerinnen und Bürger...

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Hier der Musikprofessor, der leise summend, die neueste Komposition für seine Studenten kreiert...

Davor der Assistenzarzt, der von seinem eigenen Kernspintomographen träumt...

Und der Beamte?
Er widmet sich voll und ganz den Problemen der Bürgerinnen und Bürger...

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16 März 2007
Beihilfe
Nachdem ein Kollege erfolgreich seine erektile Dysfunktion hoch gebracht und die Beihilfestelle nieder gerungen hat, warten im neuesten Merkblatt zur Beihilfefähigkeit von Arzneimitteln noch folgende Arzneimittel auf ihre Anerkennung:
Medikamente, die überwiegend zur Behandlung
Wir suchen also einen geilen,kettenrauchenden, glatzköpfigen und fetten Kollegen, der bereit ist eine Musterklage zu führen!
Freiwillige Beamte bitte vortreten!
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Medikamente, die überwiegend zur Behandlung
- der Anreizung sowie Steigerung der
sexuellen Potenz - zur Raucherentwöhnung
- zur Abmagerung oder Zügelung des Appetits
- zur Regulierung des Körpergewichts
- zur Verbesserung des Haarwuchses
Wir suchen also einen geilen,kettenrauchenden, glatzköpfigen und fetten Kollegen, der bereit ist eine Musterklage zu führen!
Freiwillige Beamte bitte vortreten!
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12 März 2007
Hinweis
09 März 2007
Buschzulage
Nach einer Meldung im Spiegel haben Beamte kein Anrecht auf Zahlung einer Großstadtzulage. Das Bundesverfassungsgericht wies darauf hin, die in Metropolen (hier: München) höheren Preise spiegelten auch die dort höhere Lebensqualität.
Diese Begründung lässt den im Osteinsatz befindlichen Westbeamten aufhorchen! Die Herren und Damen vom BVerfG wurden bereits zu einem Ortstermin eingeladen, um das Thema Lebensqualität mit den ++Einheimischen++ kontrovers zu diskutieren.
Sofern die Karlsruher Richter Ihr Urteil in diesem Punkt revidieren, sollte der Gesetzgeber umgehend wieder über eine Einführung der Buschzulage für Westbeamte nachdenken, da die erschwerten Arbeitsbedingungen dann höchstrichterlich bestätigt worden sind!
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Diese Begründung lässt den im Osteinsatz befindlichen Westbeamten aufhorchen! Die Herren und Damen vom BVerfG wurden bereits zu einem Ortstermin eingeladen, um das Thema Lebensqualität mit den ++Einheimischen++ kontrovers zu diskutieren.
Sofern die Karlsruher Richter Ihr Urteil in diesem Punkt revidieren, sollte der Gesetzgeber umgehend wieder über eine Einführung der Buschzulage für Westbeamte nachdenken, da die erschwerten Arbeitsbedingungen dann höchstrichterlich bestätigt worden sind!
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02 März 2007
Übergröße
Im Rahmen der haushaltlichen Sparmaßnahmen in der Behörde, wurden die Toilettenpapierrollen von einem neuen Hersteller, der offenbar 100 Blatt mehr pro Rolle bietet, eingekauft. Nachteil der Sparmaßnahme ist allerdings, dass die größere Rolle nicht mehr in die dafür vorgesehene Halterung passt...

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