Erlebnisse und Beobachtungen eines (West)Beamten, der in einer (Ost)Behörde arbeitet. Arbeiten darf...
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14 Juni 2012
27 April 2009
31 Januar 2009
23 Dezember 2008
26 März 2008
Pendler Geschenk
König Hartmut macht seinen Ostpendlern ein besonderes Geschenk. Auf Grund von Bauarbeiten ist der Bahnhof in der Geisterstadt ab dem Frühjahr teilweise gesperrt und die Züge aus und in Richtung Westen werden bis zum Fahrplanwechsel an einem belebten Stadtteil-Bahnhof halten.
Eine Begehung in der Mittagspause zeigte dann die Folgen auf, die unscheinbar durch ein Hinweisschild im Bahnhof der Geisterstadt bekannt gemacht worden sind...
Großzügige Warteräume verkürzen die Zeit auf das Warten von verspäteten Zügen auf Grund der Bauarbeiten.
Komfortable Wartemöglichkeiten inklusive einer gekennzeichneten Nichtraucherzone für Westbeamte werden geboten.
Selbstverständlich wird das Thema Sicherheit in dem Problemstadtteil groß geschrieben!
Eine helle, lichtdurchflutete Passage führt zu den Gleisen.
Um den Pendler vor unüberlegten Ausgaben zu schützen, gibt es nur ein eingeschränktes Konsumangebot.

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Eine Begehung in der Mittagspause zeigte dann die Folgen auf, die unscheinbar durch ein Hinweisschild im Bahnhof der Geisterstadt bekannt gemacht worden sind...
Großzügige Warteräume verkürzen die Zeit auf das Warten von verspäteten Zügen auf Grund der Bauarbeiten.
Komfortable Wartemöglichkeiten inklusive einer gekennzeichneten Nichtraucherzone für Westbeamte werden geboten.
Selbstverständlich wird das Thema Sicherheit in dem Problemstadtteil groß geschrieben!
Eine helle, lichtdurchflutete Passage führt zu den Gleisen.
Um den Pendler vor unüberlegten Ausgaben zu schützen, gibt es nur ein eingeschränktes Konsumangebot.
Weitere Berichte über das Pendlerabenteuer Ost werden folgen...
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05 März 2008
Orient Express
Eine Überraschung erwartete den Pendler frühmorgens beim Eintreffen des verspäteten Zuges in Richtung Osten. Anstellen des gewohnten Anblicks der 2. Klasse Marke "Güterfernverkehr" stellte König Hartmut diesmal ausschließlich Waggons der 1. Klasse im Stile "Orient Express" zur Verfügung!
Passend zur Fahrtrichtung gab es zusätzlich ein kostenloses Getränk von einer wilden ostdeutschen Rockband als Beigabe!

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Passend zur Fahrtrichtung gab es zusätzlich ein kostenloses Getränk von einer wilden ostdeutschen Rockband als Beigabe!
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18 Januar 2008
Quasselstrippe
12 Oktober 2007
Ritual
Entgegen aller Vermutungen gehört zum täglichen Beamtenalltag der Feierabend in Form eines Pendlerrituals, welches aus dem Genuss einer Fachlektüre unterstützt von einem Erfrischungsgetränk besteht!
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24 September 2007
Entspannung?
31 Juli 2007
Kritik
Das bahneigene Propaganda Magazin "Mobil" veranlasste einen unbekannten Pendler seine eigene Meinung zu den ausgewählten Themen für die übrigen Mitreisenden zu hinterlassen:
"Wer zeichnet bloß diese Scheiße?"
"...aber nicht mit Herrn Koch!"
"Berlin oder Kommunismus?"
03 Juli 2007
Arbeitsniederlegung
Durchsage am Bahnsteig heute morgen:
"Wegen der Arbeitsniederlegung kommt es zu Verspätungen im Zugverkehr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite der Bahn oder rufen Sie die Hotline an."
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"Wegen der Arbeitsniederlegung kommt es zu Verspätungen im Zugverkehr. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite der Bahn oder rufen Sie die Hotline an."
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24 Juni 2007
Feierabend
Erschöpft von einem harten Tag im Büro schleicht der Beamte zum Bahnhof der Geisterstadt um den Heimweg in den goldenen Westen anzutreten.

Die Müdigkeit ist wie weggeblasen und die Heimfahrt verspricht ein aufregendes Erlebnis zu werden. Beim Einstieg dreht SIE sich dann zum ersten Mal um und der Rest ergibt sich aus der Vorstellungskraft des geneigten Lesers:
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Und dann trifft er SIE auf Gleis 11!

Die Müdigkeit ist wie weggeblasen und die Heimfahrt verspricht ein aufregendes Erlebnis zu werden. Beim Einstieg dreht SIE sich dann zum ersten Mal um und der Rest ergibt sich aus der Vorstellungskraft des geneigten Lesers:
- Alter ca. 50 - 55 Jahre
- Ringe, nicht nur an den Fingern
sondern vom Scheitel abwärts - Eine Haut, so weich wie Schleifpapier
mit 40er Körnung - Ein Teint so gelb wie die Finger
- Ein Lippenstift passend zum lila Täschchen
- Ein Makeup in Konkurrenz zum
24 Farben Standardtuschkasten
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22 März 2007
Bahnfreizeit
Was begegnet dem Pendler nicht alles für Aktivitäten bei der Heimfahrt:
Hier der Musikprofessor, der leise summend, die neueste Komposition für seine Studenten kreiert...

Davor der Assistenzarzt, der von seinem eigenen Kernspintomographen träumt...

Er widmet sich voll und ganz den Problemen der Bürgerinnen und Bürger...

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Hier der Musikprofessor, der leise summend, die neueste Komposition für seine Studenten kreiert...

Davor der Assistenzarzt, der von seinem eigenen Kernspintomographen träumt...

Und der Beamte?
Er widmet sich voll und ganz den Problemen der Bürgerinnen und Bürger...

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18 Januar 2007
Messie
In der verbotenen Stadt steigt er ein und das erste was auffällt ist, dass er immer seine Jacke anbehält. Mindestens 2 Mal wechselt er dann im Laufe der Fahrt noch den Platz.
Nichtraucher/Raucher, alles ist dabei, ohne dass er einen Glimmstengel anzündet. Mindestens 10 Minuten vor Ankunft in der Geisterstadt steht er dann schon an der Tür und wartet auf die Einfahrt in den Geisterbahnhof...
Handelt es sich bei ihm vielleicht um einen Sitz- und Stehplatz Messie?
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Nichtraucher/Raucher, alles ist dabei, ohne dass er einen Glimmstengel anzündet. Mindestens 10 Minuten vor Ankunft in der Geisterstadt steht er dann schon an der Tür und wartet auf die Einfahrt in den Geisterbahnhof...
Handelt es sich bei ihm vielleicht um einen Sitz- und Stehplatz Messie?
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24 Dezember 2006
Weihnachtsgeschenk
Hartmut hat sich dazu entschlossen, Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Und so erreichte den -noch- Jahreskarteninhaber heute eine attraktive, silberfarbene Geschenkverpackung mit einem netten Anschreiben des Leiters der Kundenbetreuung und einer Dame vom Marketing Bahn Comfort. Neben einer Hochglanzbroschüre war noch eine Hörspiel CD von Sherlock Holmes mit dem Titel "Die verlorene Zeit" "Das Rätsel der Thor-Brücke" sowie eine BahnCard25 beigefügt.
Und das erstaunliche war der Geltungszeitraum
der BahnCard: Vom 01.01. bis 31.12.07!
Vielen Dank Hartmut!
Das ist sehr nett von Dir, vor allem, da ich meine Jahreskarte zum 31.12.06 gekündigt habe und ab 01.01.07 das Job-Ticket vom Arbeitgeber nutze und da gibt es keine kostenlose BahnCard25 dazu...

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Und das erstaunliche war der Geltungszeitraum
der BahnCard: Vom 01.01. bis 31.12.07!
Vielen Dank Hartmut!
Das ist sehr nett von Dir, vor allem, da ich meine Jahreskarte zum 31.12.06 gekündigt habe und ab 01.01.07 das Job-Ticket vom Arbeitgeber nutze und da gibt es keine kostenlose BahnCard25 dazu...

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24 November 2006
Triebwagenführer
Durchsage im Zug kurz vor der verbotenen Stadt:
"Meine Damen und Herren, bitte beachten Sie, dass es unser Zugführer soeben geschafft hat, die 5 minütige Verspätung bei der Abfahrt aufzuholen".
Ein Teufelskerl. Ein Triebwagenführergott. Hartmut, was hast Du für starke Kerle unter Deinen Leuten!
Und was macht der gemeine Pendler? Nichts. Kein Klatschen, keine Hurra-Rufe, keine Umarmung mit dem Sitznachbarn.
Es wird wirklich Zeit, dass endlich Weihnachten wird!
P.S.: Auf Grund eines langsam fahrenden Güterzuges, kam der Zug dann mit 10 Minuten Verspätung in der Heimatstadt an...
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"Meine Damen und Herren, bitte beachten Sie, dass es unser Zugführer soeben geschafft hat, die 5 minütige Verspätung bei der Abfahrt aufzuholen".
Ein Teufelskerl. Ein Triebwagenführergott. Hartmut, was hast Du für starke Kerle unter Deinen Leuten!
Und was macht der gemeine Pendler? Nichts. Kein Klatschen, keine Hurra-Rufe, keine Umarmung mit dem Sitznachbarn.
Es wird wirklich Zeit, dass endlich Weihnachten wird!
P.S.: Auf Grund eines langsam fahrenden Güterzuges, kam der Zug dann mit 10 Minuten Verspätung in der Heimatstadt an...
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01 November 2006
Pendler
Neben den normalen Pendlern gibt es natürlich noch die sogenannten Hardcore-Pendler. Dieses Musterbeispiel ist in eine Decke gehüllt, einige Lagen Toilettenpapier dienen als Sichtschutz. Ob noch zusammengedrehte Tempostückchen in den Ohren als Gehörschutz stecken, konnte nicht ermittelt werden.

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Na dann - Gute Fahrt!

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04 März 2006
Der Professor
Er ist Pendler. Aber kein Beamter. Er ist Professor. Regelmäßig steigt er in der verbotenen Stadt zu und jedesmal das gleiche amüsante Schauspiel...
Er stürzt in den Zug, noch im Gang entledigt er sich seines Trendcoaches, was auch mindestens 2 Mitreisende, die auf einem Gangplatz sitzen, zu spüren bekommen. Der Professor hat nur ein Ziel: Den Tisch in der Mitte des Zuges! Dort angekommen, hat er im Hinsetzen bereits seinen Laptop aus der Tasche gezogen, während ihm Maus und Kabel herunterfallen. Nach dem er alles wieder im Griff hat, versinkt er in seine Arbeit. DerSchaffner Zugbegleiter muss ihn teilweise sehr laut ansprechen, um die Fahrkarte sehen zu können. Lediglich wenn der Kellner Servicebetreuer mit dem Kaffee vorbei kommt, schaut er auf. Des öfteren muss er noch ein zweites Mal bestellen, weil der ein oder andere Becher in der hektisch des Geschehens umkippt. Wenn man beim Aussteigen in der Geisterstadt einen Blick auf seinen Bildschirm wirft, sieht man nur endlos lange Zahlenkolonnen. Wahrscheinlich ein Genie in seinem Fach und der Rest ist Chaos pur! Ein echter Professor eben!
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Er stürzt in den Zug, noch im Gang entledigt er sich seines Trendcoaches, was auch mindestens 2 Mitreisende, die auf einem Gangplatz sitzen, zu spüren bekommen. Der Professor hat nur ein Ziel: Den Tisch in der Mitte des Zuges! Dort angekommen, hat er im Hinsetzen bereits seinen Laptop aus der Tasche gezogen, während ihm Maus und Kabel herunterfallen. Nach dem er alles wieder im Griff hat, versinkt er in seine Arbeit. Der
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22 Februar 2006
Hackfresse
Hackfresse ist Pendler.
Täglich steigt er in der verbotenen Stadt in den Zug. Hackfresse ist Mitte fünzig, über 1,90m groß und wiegt rund 70 Kilo. Hackfresse sieht so aus wie er heißt. Hackfresse wohnt bestimmt im Keller, weil er zum Lachen dann nicht in selbigen gehen muss. Wenn er sein Fahrrad am Bahnsteig in Richtung des letzten Waggons schiebt, weiß man das schon die Neandertaler sich im Hip-Hop Takt bewegen konnten. Sobald Hackfresse den Zug betritt, verschwinden etliche Pendlergesichter hinter ihren Zeitungen. Denn: Hackfresse kennt sie alle. Und grüßt sie alle laut mit Namen und fragt nach dem Wohlbefinden von Frau und Kind. Irgendeinen erspäht er immer. Selbst mit geschlossen Augen und iPOd weiß man, dass Hackfresse da ist. Dem Geruch von 1/2 Liter Sir Irish Moos und kaltem Rauch kann sich niemand im Wagon entziehen. Hackfresse ist höherer Beamter in einer noch höheren Behörde. Alle Gegrüßten nicken artig zurück. Kopfschuss bei solch einem Vorgesetzten!
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Täglich steigt er in der verbotenen Stadt in den Zug. Hackfresse ist Mitte fünzig, über 1,90m groß und wiegt rund 70 Kilo. Hackfresse sieht so aus wie er heißt. Hackfresse wohnt bestimmt im Keller, weil er zum Lachen dann nicht in selbigen gehen muss. Wenn er sein Fahrrad am Bahnsteig in Richtung des letzten Waggons schiebt, weiß man das schon die Neandertaler sich im Hip-Hop Takt bewegen konnten. Sobald Hackfresse den Zug betritt, verschwinden etliche Pendlergesichter hinter ihren Zeitungen. Denn: Hackfresse kennt sie alle. Und grüßt sie alle laut mit Namen und fragt nach dem Wohlbefinden von Frau und Kind. Irgendeinen erspäht er immer. Selbst mit geschlossen Augen und iPOd weiß man, dass Hackfresse da ist. Dem Geruch von 1/2 Liter Sir Irish Moos und kaltem Rauch kann sich niemand im Wagon entziehen. Hackfresse ist höherer Beamter in einer noch höheren Behörde. Alle Gegrüßten nicken artig zurück. Kopfschuss bei solch einem Vorgesetzten!
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23 Januar 2006
Der Cassettenplayermann
Ich sehe ihn fast täglich im Zug. Da sitzt er und lauscht dem Klang seiner Musik. Interessant ist, wo die Musik herkommt. Keinen MP3 Player hält er liebevoll in seinen Händen, sondern einen richtigen Walkmann. Bestimmt auch noch von Sony. So ein Teil, wo wir als Schüler immmer stolz drauf waren. Es gleicht schon einem Ritual, wenn er seine Cassetten in den Walkmann einlegt. Bestimmt sind es die guten CrO2-Bänder. Nach 45 Minuten erklingt dann das typische Klack, das einem zum Umdrehen der Cassette auffordert. Dieses Geräusch erreicht trotz iPod mein Ohr und ich weiß: Der Cassettenplayermann ist wieder da. Und eine dreiviertel Stunde ist rum...
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